Liebe Tierschützer, Corona hat uns wirklich ausgebremst, aber nichts desto Trotz konnten wir ganz liebe und kompetente Helfer für unsere Arbeit vor Ort gewinnen.

 

Nach einem Treffen mit der Stadtverwaltung Isny, Herrn Hägele und den Tierärzten vor Ort, haben wir heute folgende Vereinbarung getroffen:

 

Fundtiere müssen uns gemeldet werden, dann übernimmt der Verein auch die Tierarztkosten. Wenn das nicht erfolgt, wird die Rechnung dem Finder auferlegt. Sollten wir telefonisch mal nicht erreichbar sein, können Sie mit uns über WhatsApp oder Email Kontakt aufnehmen. Wenn Ihre Telefonnummer angezeigt wird (das ist leider nicht immer der Fall) dann rufen wir auch gerne zurück. 

 

Bitte beachten Sie, dass Fundtiere außerhalb der Gemarkung Isny nicht in unsere Zuständigkeit fallen. Für Argenbühl ist der Tierschutzverein Wangen zuständig und für Maierhöfen Lindau.

Liebe Tierfreunde, Mitglieder des Vereins und meine lieben Vorstandskollegen,

 

auch bei uns hat Corona so ziemlich alles durcheinander gewirbelt. Für alle, die in diesen Tagen den jährlichen Beitrag doppelt abgebucht  bekommen, in unserer Mitgliederversammlung haben wir das so beschlossen, genauso wie eine generelle Erhöhung auf 25 Euro. In 2019 mussten Sie für den Verein nichts bezahlen, wir haben unsere Dateien in Ordnung gebracht und dafür danke ich ganz besonders unserer Kassiererin, die das in einer unglaublichen Pfriemelarbeit erledigt hat. In eben dieser Versammlung mussten wir auch die Erhöhung des jährlichen Mitgliedsbeitrages beschließen. Für Sie zum besseren Verständnis, wie genau wir diese Zahl definiert haben: Der Verein bezahlt jährlich an das Tierheim Karbach 5 Euro/Mitglied, für den Landestierschutzverband 2,50 und für den deutschen Tierschutzbund 1,50, ebenfalls pro Mitglied. Somit sind 9 Euro des jährlichen Beitrages schon verbraucht. Wir arbeiten und wirtschaften sparsam, aber Versicherungen brauchen wir auch. Wenn wir die gesamte Kalkulation durchspielen, bleibt von einem Betrag in Höhe von 25 Euro, etwa 10 Euro über, die wir für die aktive Arbeit verwenden können. Alleine unsere Kastrationsaktion vom 1.1. - 15.3. diesen Jahres hat etwa 3.500 Euro gekostet.

 

Ebenso haben wir eine Satzungsneufassung erwirkt. Die liegt derzeit beim Finanzamt zur Prüfung. Dort sind die Mitarbeiter aber momentan im Home-Office, auch für die Freigabe werden wir ein wenig Geduld haben müssen.

 

Je sorgfältiger die Planung, desto härter bestraft einen das Leben.....

 

Unsere Planung war gut und durchdacht, wir wollten die Kastrationsverordnung bezüglich der Katzen aktiv angehen und Gespräche mit anderen Vereinen und dem Isnyer Ordnungsamt waren quasi schon vereinbart. Und dann kam Corona. Nein, wir werden in diesem Jahr nicht erfolgreich sein, weil, nach diesem Ausnahmezustand wird jeder mit sich selbst zu tun haben, um wirtschaftlichen Schaden auszugleichen und wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen. Mir selbst ist es so ergangen, dass beide Einkunftsquellen, praktisch über Nacht, ersatzlos weggebrochen sind und auch ich muss im Anschluss zusehen, wie ich das für mich selbst lösen kann. So ergeht es Vielen. 

 

Nach unserer Mitgliederversammlungen stünden nun Vorstandssitzungen an, die aber gar nicht durchgeführt werden dürfen. Wir werden uns über Email zusammenschließen und den Betrieb, notdürftig am Laufen halten.

 

Das wichtigste und größte Gut in dieser Zeit ist jedoch die Gesundheit. Ich wünsche mir sehr, dass es Ihnen allen gut geht, sie gesund sind, das Wetter im Garten oder auf einsamen Wegen genießen können. All denjenigen, die momentan mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, wünschen wir gute Besserung. 

 

Für uns alle wünsche ich mir, dass dieser Alptraum ein nahes Ende findet und dass ein Jeder von Ihnen glimpflich und mit dem, buchstäblich, blauen Auge, aus der Situation wieder ins normale Leben zurückfindet.

 

Herzliche Grüße und bitte, bleiben Sie gesund

Christine Hofer-Runst

Vorsitzende